Eine Herausforderung an der Wankbahn.
Ein bewährtes System, eine bekannte Anlage und trotzdem eine neue Herausforderung: Der zweite Spleißfinder an der Wankbahn zeigte, dass auch erfolgreiche Projekte individuelle Anforderungen mit sich bringen können.
Nachdem bereits im Jahr zuvor ein baugleiches System erfolgreich installiert und in Betrieb genommen worden war, startete das neue Projekt mit viel Erfahrung und positiven Erwartungen. Die technischen Voraussetzungen waren bekannt und die bisherigen Ergebnisse hatten gezeigt, dass das System zuverlässig arbeitet.
Während der Inbetriebnahme wurde jedoch deutlich, dass die Praxis manchmal zusätzliche Analysen erfordert.
Technische Auffälligkeiten während der Inbetriebnahme
Im Testbetrieb traten einzelne Meldungen auf, die genauer betrachtet werden mussten. Die Ursache war zunächst nicht eindeutig feststellbar, weil die ersten Messungen noch keine klare Erklärung lieferten.
Gleichzeitig stand der Saisonbeginn unmittelbar bevor. Für den Betreiber der Wankbahn war deshalb wichtig, dass die Anlage rechtzeitig wieder für den Betrieb bereitstand.
Damit begann eine intensive Analyse direkt an der Seilbahn. Denn gerade bei der Spleißerkennung kommt es darauf an, Auffälligkeiten zuverlässig einzuordnen und die tatsächlichen Ursachen zu verstehen.
Mehrere Messungen bringen Klarheit
Für die weiteren Untersuchungen wurden zusätzliche Messgeräte, Ersatzteile und weiteres Material vorbereitet.
Sebastian und Benni machten sich auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen, um die Situation gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort zu analysieren.
Die ersten Ergebnisse lieferten wichtige Hinweise, allerdings war schnell klar, dass eine einzelne Untersuchung nicht ausreichen würde.
Deshalb folgten weitere Termine an der Anlage. Sebastian führte zusätzliche Messungen durch und untersuchte gemeinsam mit den Beteiligten das Zusammenspiel der verschiedenen technischen Komponenten.
Mit jeder weiteren Analyse konnten die möglichen Ursachen genauer eingegrenzt werden. Dadurch entstand Schritt für Schritt ein immer klareres Bild der Situation.
Zusätzliche Daten durch Timeswipe
Eine wichtige Unterstützung bei der Untersuchung bot das ROTEC-eigene Messsystem Timeswipe, das ursprünglich von Panda aus Hamburg entwickelt und später vollständig von ROTEC übernommen wurde.
Durch die zusätzlichen Messdaten konnten die Auffälligkeiten detaillierter bewertet werden. Auf dieser Grundlage ergänzten die Experten weitere elektronische Komponenten und verbesserten die Abschirmung einzelner Bereiche.
Die anschließenden Tests bestätigten, dass die vorgenommenen Anpassungen die gewünschte Wirkung erzielten.
Erfolgreicher Saisonstart trotz Herausforderung
Am Ende konnte die Wankbahn wie geplant in die Sommersaison starten.
Für die Fahrgäste blieb die intensive technische Arbeit im Hintergrund. Für alle Beteiligten zeigte das Projekt jedoch, wie wichtig eine systematische Analyse und zuverlässige Messdaten bei anspruchsvollen Anwendungen sind.
Die Spleißerkennung besteht nicht nur aus der eingesetzten Technik. Entscheidend sind ebenso Erfahrung, genaue Untersuchungen und die Bereitschaft, gemeinsam mit dem Kunden so lange nach der Ursache zu suchen, bis eine nachhaltige Lösung gefunden ist.
Genau diese Kombination war auch bei der Wankbahn der entscheidende Faktor.
ROPESYS – Sicherheit auf höchstem Niveau.
Made by Engineers in Germany.
Im Bild:


